Die Bauhaus-Universität Weimar zu Gast im Bauhaus-Museum Weimar

„WHAT IS THE FUTURE IN THE PAST? 
AND WHAT IS THE PAST IN THE FUTURE?”


ist der Titel einer Ausstellung im Bauhaus-Museum am Theaterplatz mit Werken des Künstlers Isaac Chong Wai, die er anläßlich seiner Master-Verteidigung im MFA-Studiengang „Public Art and New Artistic Strategies“/“Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien“ an der Bauhaus-Universität (Leitung: Prof. Danica Dakic) präsentiert. Die Ausstellung läuft von Freitag, 22. Januar 2016 bis 08. Februar 2016 im Rahmen der Öffnungszeiten des Bauhaus-Museums mittwochs bis montags 10 bis 16 Uhr. Seine Master-Thesis wird Isaac Chong Wai am Mittwoch, dem 03. Februar 2016, um 14.00 Uhr im Bauhaus-Museum öffentlich verteidigen. Gäste, Interessierte und Pressevertreter sind herzlich eingeladen, an der Verteidigung teilzunehmen und  Isaac Chong Wai zu seinen inhaltlichen und künstlerischen Konzepten zu befragen. Wie schon bei vergangen Projekten zwischen dem MFA-Studiengang „Public Art and New Artistic Strategies“ und dem Bauhaus-Museum Weimar ist die Bauhaus-Universität sehr daran interessiert, über die öffentliche Präsentation und Verteidigung von Master-Arbeiten die Lehre und künstlerische Forschung an der Universität für die Öffentlichkeit transparent zu machen.

 

In seiner Ausstellung zeigt Isaac Chong Wai vier Arbeiten, die sich mit heutigen Zugriffen auf das Thema der Erinnerung und - damit einhergehend -  mit dem Verhältnis von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beschäftigen. Er konzentriert sich dabei auf performative Ansätze, die er mittels Fotografie oder Videoaufnahmen aufzeichnet. Dies jedoch nicht im Sinne einer Dokumentation des Geschehens vor Ort, sondern als Übertragung in ein anderes Medium mit einer durchaus poetischen Dimension. Drei der von ihm gezeigten Arbeiten gehen auf historische Stätten und Erinnerungsorte in Weimar ein, auf die Gedenkstätte Buchenwald, auf das ehemalige Gauforum und auf die durch Brand im letzten Jahr zerstörte Viehauktionshalle.

 

Isaac Chong Wai, in Hong Kong geboren, lebt heute in Berlin und studierte vor dem Wechsel an die Bauhaus-Universität an der Akademie für visuelle Kunst an der Baptist University in Hong Kong. Er arbeitet in und mit verschiedenen Medien, darunter Performances, Installationen, Kunst im öffentlichen Raum, Fotografie oder Videoarbeiten. Im Jahr 2014 war er für die Ulla und Eberhard Jung-Stiftung in Weimar nominiert. In jüngster Zeit war er nicht nur an künstlerischen Projekten im Rahmen des Kunstfestes Weimar beteiligt, sondern auch an renommierten internationalen Ausstellungen, so u.a. an der Biennale für junge Kunst in Moskau 2014. Für seine Videoarbeiten wurde er bereits mit verschiedenen internationalen Preisen und mit Nominierungen ausgezeichnet.

Interview